Mittwoch, 15. März 2006
Ich muss Tobi ja mal an dieser Stelle meinen Dank aussprechen...
nun nicht nur dafür, dass er so nett ist und mir das Blog so bastelt, wie ich das gerne hätte und sich um die Updates etc. kümmert.
Nein, ich möchte ihm an dieser Stelle auch nochmal offiziell für etwas danken, was schon ein paar Jahre zurückliegt.
Und zwar hab ich in meinen Web- und Chatanfängen noch den Usernamen Sassi gehabt, was aber immer zu Zielkonflikten führte, oder ich hätte sassi24906 oder dergleichen haben können.
Und Tobi meinte eines Tages, er könnte mir ja einen Namensgenerator basteln mit elfischen Silben, wo man dann einen recht unverwechselbaren Namen für mich rausfinden könnte.
Gesagt getan, heraus kam (nach stundenlangem Blättern in generierten Namenslisten *g*) Larhaire.
Wie ich nun heute (durch puren Zufall, danke Norman *g*) herausfand...ist dieser Name auch nach 7 Jahren noch genauso unverwechselbar wie damals.
Und dafür denke ich, ist ein Dank durchaus angebracht. Danke Tobi. knuddel
Donnerstag, 9. März 2006
Ich wundere mich ja manches Mal über die Ansagen an den Bahnhöfen.
So auch vorgestern.
Ich hetzte also aus der Strassenbahn, die 2 Minuten Verspätung hatte, gen Hauptbahnhof, um mein gekürztes Zeitfenster von <2 Minuten irgendwie einzuhalten. Ab in den Bahnhof, halbe Treppe hoch, da sah ich es: Nett, in rot geschrieben, damits auch ja auffällt: Die Regiobahn hat ca. 30 Minuten Verspätung.
Nun muss man dazu sagen, dass die Regiobahn ohnehin jede halbe Stunde nur fährt. Stellt sich mir also die Frage:
Warum schreiben bzw. sagen die nicht gleich, dass die Bahn ausfällt?
Verschönerung der Statistiken?
Was in dem Zusammenhang dann auch immer toll ist, sind diese Ansagen:
"Der Zug hat ca. 5 Minuten Verspätung"
Just 5 Minuten nach planmässiger Abfahrt...als ob man das nicht selber schon gemerkt hätte
Ich finds ja nett, dass die Bahn sich um einen umfassenden Informationsfluss bemüht, aber es wäre schön, wenn der dann auch aktuell und informativ wäre
Mittwoch, 1. März 2006
...hört man heute ständig.
Schon 100 Tage besteht die grosse Koalition. Noch 100 Tage bis zur Fussball Weltmeisterschaft.
Ich kann mich für beides nicht recht begeistern. Aber die Weltmeisterschaft ist wenigstens schneller vorbei, was man von der grossen Koalition (leider) nicht sagen kann. Frau Merkel als Bundeskanzlerin ist mir immer noch alles andere als sympathisch und was die grosse Koalition bisher geleistet haben soll, was nicht ohnehin schon von der SPD geplant worden war, erschliesst sich mir nicht (oder vielleicht leide ich auch an selektiver Wahrnehmung, durchaus möglich). Anfänglich hatte ich die grosse Koalition als Chance gesehen, dass sich von beiden Parteien die Besten an einen Tisch ziehen, um in Deutschland mal wieder wirklich etwas zu bewegen (ja, bisweilen bin ich Optimist). Aber nach 100 Tagen...
Anstatt sich mal um die wirklich wichtigen Themen zu kümmern, hört man ständig nur von Hirngespinsten und Träumereien der Politiker. Das jemand als Finanzminister allen Ernstes in Erwägung zieht, das Autobahnnetz (langfristig gesehen eine der letzten wirklich vernünftigen Einnahmequellen des Staates) zu verkaufen, ist mir unbegreiflich.
Aber der Fussball ist ja auch nicht besser. Anstatt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren (Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten oder so ähnlich lautet ja ein bekanntes Zitat), hat man in den letzten Wochen mehr von der verpatzten Gala gehört. Und generell steht bei derlei Veranstaltungen anscheinend schon lange nicht mehr der Sport an sich im Vordergrund, sondern nur das Drumherum, die beste Gala, die grössten Sponsorverträge, Fernsehübertragungsrechte.
100 Tage lang sehne ich mich schon nach Frühling, aber das, was man heute, am meteorologischen Frühjahrsanfang als Wetterprognose bekommen hat, ist genauso wenig erbaulich wie die kommende WM und das Andauern der grossen Koalition.
Donnerstag, 22. Dezember 2005
(Kleine Vorbemerkung: Ich habe die Bücher nicht gelesen...von daher kann ich den Film nur "stand-alone" betrachten.)
Ich persönlich fand den Film dafür, dass der im Vorfeld so propagiert wurde, recht schwach.
Der Film fängt an sich sehr schön an: Wie die Kinder wegen dem 2. Weltkrieg von ihrer Mutter aufs Land verfrachtet werden, die etwas ungehobelte Haushälterin, die Kinder selbst, die sich öfter mal gerne zanken. Und dann stösst die kleine Lucy auf den Wandschrank, tritt hindurch, und befindet sich in Narnia. Der erste Aufenthalt von Lucy in Narnia ist wirklich sehr schön gemacht, die Begegnung mit dem Faun, das Teetrinken...dort wird eine wirklich märchenhafte Atmosphäre geschaffen. Die Begegnung zwischen Peter und der Hexe lässt schon ein bischen nach, ist aber auch noch sehr schön.
Aber ab da ist die Atmosphäre dann auch erstmal futsch. Die Idee mit den Bibern find ich ja sehr nett, und auch das Schloss der Hexe ist an und für sich sehr schön, aber irgendwie fühlt sich das alles an wie eine Aneinanderreihung von kleinen Szenen, die man ja machen muss, damit die Story vorangeht. Und die Dialoge wurden irgendwie auch immer platter und vor allem recht zusammenhanglos, ich hatte so das Gefühl, als versuche man, mit 10 Sätzen ein Buch von 300 Seiten wiederzugeben (keine Ahnung, ob der Autor soviel darum geschrieben hat, ich kenn die Bücher halt nicht)...es gab dann noch eine atmosphärisch schöne Szene, als der Löwe geopfert wurde, aber sonst...?
Was mich ganz persönlich gewurmt hat, ist, dass die Hexe an sich hervorragend kämpfen kann mit Schwert und Stab (die hatte ja wohl auch 100 Jahre Zeit zum Üben), und dann son kleiner Hänfling ankommt und sich dann mit 3 (meinetwegen auch 30) Stunden Schwerttraining ein minutenlanges Duell mit der Hexe liefert (den Heldenbonus hätte ich auch mal gern im Rollenspiel), wenigstens war es dann Aslan, der die Hexe schlussendlich tötet.
Alles in allem:
Kinder finden den Film bestimmt sehr schön, wenn er imho auch nicht annähernd an Filme wie zB. Harry Potter heranreicht.
Aber für Erwachsene...
Es ist noch nicht so, dass ich sage: Geld zum Fenster rausgeschmissen, aber ob ich mir den 2. Teil (sollte es einen geben) im Kino anschaue, ist mehr als fraglich.
Mittwoch, 23. November 2005
Die Meinungen über Harry Potter 4 gehen ja bekanntlich weit auseinander...entweder man mag die Geschichte um Harry und die Zauberschule, die irgendwo neben der realen Welt existiert, oder halt eben nicht. Dieser Post richtet sich mehr an diejenigen, die die Story prinzipiell mögen
Das Fazit zuoberst: Zumindest für Erwachsene imho der beste verfilmte Teil bislang.
Verwundert aber nicht wirklich, immerhin wird Harry Potter ja auch älter und im gleichen Zug die Story anspruchsvoller. Was in Teil 1 noch mehr oder weniger einfach nett anzusehen war, ist nunmehr in Teil 4 schon mehr etwas, dass auch die Älteren anspricht, sei es nun die "nette" Reporterin, die alles schreibt, nur nicht das, was man sagen will, oder die (ohne das jetzt überbewerten zu wollen) rassistischen Züge, die die Deatheater charakterisiert. Also alles in allem auch mal bischen was zum Nachdenken dabei. Visuell wie die ersten 3 Teile auch absolut sehenswert, auch wenn ich gern noch die anderen drei Kämpfe mit den Drachen gesehen hätte und nicht nur Harrys, aber gut.
Was ich ebenfalls sehr gut fand war die Reduzierung des "Gruselfaktors" für die Kinder auf den Anfang und das Ende...war mit meinen beiden Patenkindern (9 und 12) in dem Film und dass die dazwischen Zeit hatten, sich von der düsteren Atmosphäre zu erholen, fand ich klasse gemacht. Man kann durchaus auch mit unter 12-jährigen ins Kino, hängt aber natürlich immer davon ab, wie die Kinder veranlagt sind. Also der 9-jährige ist beim Schluss 5 Minuten rausgegangen, als Voldemort dann durch das Ritual wieder zurückkehrt, das war ihm dann doch zu hart, aber ansonsten hat er den Film gut verkraftet. Müssen die Eltern aber für sich entscheiden, ich würd da nicht pauschalisieren.
Ausblick auf die nächsten Teile:
Ich hoffe, dass die weiteren Harry Potter Teile dieses Niveau halten können, dann geb ich da gerne auch für Teil 5-7 Geld fürs Kino aus.
Montag, 21. November 2005
genauer gesagt heute morgen, versuchte ich, mit Bus & Bahn in die Firma zu fahren...an und für sich ja kein grosses Problem, wenn nicht der Bus die bereits eingeplanten 10 Minuten zur Wegbewältigung zwischen Haltestelle und Bahngleis (alles in allem vllt. 200 mtr. + Treppe + einkalkulierte 5 Minuten für Verpätung des Busses) für seine Verspätung benutzt hätte. Erwähnte ich schon, dass es regnet und meine Bushaltestelle natürlich nicht überdacht ist?
Nun ja, seis drum, hab ich die Zeit bis zum nächsten Zug genutzt, um mir ein frisches Brot und einen Becher Kaffee zu organisieren. Bekam dann sogar einen Sitzplatz und der Zug hatte dann nicht mal Verspätung.
Dann stand ich in Krefeld am HBF zwecks Weiterfahrt mit der U76...diese kam dann auch verspätet. Was ich dann 10 Minuten später erfuhr, war, dass die wohl seit über ner halben Stunden nicht mehr gefahren ist vorher, also selbst wenn ich den Zug bekommen hätte, wär ich doch nicht früher an der Arbeit gewesen.
Fazit: 30 Minuten auf der Arbeit nachholen dank unserem tollen VRR
Freitag, 18. November 2005
Tjo...dies ist nun also mein Weblog.
Und mein erster Eintrag...juhu
Aber mal Scherz beiseite, ich werde hier nun zukünftig mehr oder weniger regelmässig meine Meinung zu Themen oder auch einfach nur Erlebnisse zum Besten geben. Vielleicht erreicht es ja das ein oder andere Auge und vielleicht sogar Leute, die das auch interessiert. Have Fun...
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